Preisvergabe 2014 Kreativwettbewerb Next Generations´ Mobility

 Im Zuge des 5. Gala-Abends im Gartenpalais Liechtenstein wurde die Siegerehrung des Schülerwettbewerbs „Next Generation´s Mobility“, der dieses Jahr unter dem Motto – „Mobilität ist Veränderung“ – vorgenommen. Ziel des Schülerwettbewerbes ist es, wie auch schon in den vergangenen Jahren, dass sich die österreichische Jugend mit Fragen der geistigen, sozialen und physischen Mobilität auseinandersetzt. Mehr als 600 österreichische Schulen wurden eingeladen, an diesem Kreativwettbewerb teilzunehmen. Die Gewinner wurden im Gartenpalais Liechtenstein mit ansehnlichen Preisen ausgezeichnet. Zu den großzügigen Sponsoren und Unterstützern zählt auch der weltberühmte österreichische Skispringer Gregor Schlierenzauer und seine Ausrüsterfirma Fischer Sports.

Chris Tally, Terry Anker, Terry Kibbe, S.D. Prinz Philipp von und zu Liechtenstein, Deidre McCloskey, Barbara Kolm, Georg Vetter, Richard Zundritsch, Walter Springe

Die ersten Plätze bei den 17-19 Jährigen konnten die Schüler Phillipp Schrittwieser, Maximilian Krexner, Thomas Lanik und Matthias Wotke der HTL Rennweg mit ihrem Projekt „Y-Rail“ für sich entscheiden. Sie wurden von Dr. Klaus Steinmaurer mit Smartphones von T-Mobile belohnt. Den Sieg bei den 14-15 Jährigen teilten sich Sara Auer und ihre Mitschülerinnen der Hertha Firnberg Schule mit dem Video „The big Herbert theory“.

Die 10 Schülerinnen werden vom Volkstheater zur Premiere von „Die Physiker“ und einer Stückeinführung von Dir. Michael Schottenberg eingeladen. Den Gruppensieg der 11-13 Järigen entschied das Alpe Adria Gymnasium in Völkermarkt mit dem Porjekt MAXiiMUS, einer Fotostrecke, für sich; sie wird nach Wien zu Spezialführungen im Mozarthaus und der Wiener Hofburg eingeladen. Für die Gesamtleistung des Alpe Adria Gymnasiums vergab Wirtschaftskammer Wien Präsident Walter Ruck, vertreten durch Mag. Erich Huber Wifi – Bildungsgutscheine. Den Einzelsieg bei den jüngsten Teilnehmern, 11-13 Jährige, gewann Leo Sinayskiy mit seinem Musikvideo „Lost in dreams“aus dem Musikgymnasium Neustiftgasse. Er und Arian Bitschnau, der die Hauptrolle spielt, erhalten einen Spezialkurs der Tanzschule Svabek um Ihre weiteren Bühnenauftritte zu professionalisieren.

Bemerkenswert ist auch die Arbeit „Regreen.at“, der Schüler Christoph Rebernig, Karim Abdel Baky und Niko Moshammer der Schumpeter HAK in Wien, die letztes Jahr mit dem 2. Preis ausgezeichnet wurden und im Zuge des Menteeprogramms, das alle Sieger durchlaufen, bereits ihr Projekt in die Praxis umgesetzt haben und kurz vor der Gründung ihres eigenen Unternehmens stehen.

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Deidre McCloskey

Im Zuge des Galaabends wurde die angesehene Professorin, Ökonomin, Historikerin und Autorin Deirdre McCloskey vom Austrian Economics Center mit dem 2014 Hayek Lifetime Achievement Award ausgezeichnet. In ihrer Dankesrede lobte McCloskey die Österreichische Schule der Nationalökonomie und erzählte, wie sie damals in die Wissenschaft der Ökonomie eingeführt wurde: „Sobald ich ein elementares Verständnis der Volkswirtschaftslehre erlangt hatte, wurde ich im Kern ein ‚Österreicher‘. Ohne je besonders viel von Menger oder Hayek gehört zu haben, verstand ich schon, dass Märkte ohne zentralisierte Aufsicht wunderbar funktionierten, und dass die Basis dieses Prozesses die freiwillige Kooperation von Millionen von Menschen ist.“

McCloskey begann ihre akademische Laufbahn als Assistenzprofessorin für Ökonomie an der Universität Chicago, wo sie 12 Jahre lang tätig war. Seitdem hat McCloskey über 400 wissenschaftliche Arbeiten vorgelegt, allen voran ihre jüngste Triologie „The Bourgeois Era“, in welcher sie ein spannendes und hochgradig überzeugendes Argument für die Existenz von „moralisch vertretbarem“ Kapitalismus vorlegt.

McCloskeys Arbeiten haben großen Einfluss auf ein Fülle von sozialen und politischen Themen genommen, im Besonderen auf das Felder der feministischen Ökonomie und der Wirtschaftsgeschichte.

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McCloskey ist davon überzeugt, dass für die Verfechter der Österreichischen Schule nun endlich „die Zeit gekommen sei“. Die fortdauernde Fehlerhaftigkeit von Regierungs- und Zentralbankentscheidungen in aller Welt hat es für die Anhänger der Österreichischen Schule leichter gemacht, starke Argumente für freiere Märkte vorzubringen. Das dem Gala-Abend zu Grunde liegende Thema – die Förderung von geistiger wie physischer Mobilität von jungen Menschen – liegt auch Professor McCloskey sehr am Herzen. Sie wurde nicht müde darauf hinzuweisen, dass die Marktwirtschaft als Grundvoraussetzung von Neuerung und Innovation – und damit Mobilität – betrachtet werden muss.

Weitere Informationen diesbezüglich können beim Austrian Economics Center nachgefragt werden.

Weitere Phots von der Charity Gala finden Sie hier.

By | 2016-02-09T12:36:11+00:00 Februar 9th, 2016|History|0 Comments

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